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] | Denkmal für die Opfer des Faschismus Seit 1947 oder 1948 steht auf dem Loeperplatz das „Ehrenmal für die Opfer des Faschismus“. Am Sockel sind vier Tafeln angebracht. Die Inschrift auf der Südseite lautet: „Zum ehrenden Gedenken an die ermordeten Antifaschistischen Widerstandskämpfer 1933 - 1945“. Auf den Tafeln der anderen drei Seiten steht jeweils: „Zum Gedenken unserer Toten - Nie wieder! 1933 - 1945“; diese Tafeln wurden vermutlich später ausgetauscht oder hinzugefügt. Auf dem Sockel ist über einer Kugel das Zeichen der Verfolgten des Nationalsozialismus, der rote Winkel der politischen Gefangenen in den Konzentrationslagern, dargestellt. Die Inschrift über dem Winkel ist „KZ“ (Konzentrationslager). Zuverlässige Unterlagen über die Entstehung des Denkmals fehlen noch. Wahrscheinlich beantragte 1947 die SED in der Bezirksverordnetenversammlung, einen Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus an sichtbarer Stelle zu errichten. Warum dafür der Loeperplatz ausgewählt wurde, ist nicht bekannt. Das Denkmal gehört zu den ersten Ehrenmälern seiner Art in Berlin. Darauf verweist auch die Ausführung des KZ-Winkels, die später in dieser Variante nicht mehr verwendet wurde. Es wurde wohl am Tag der Opfer des Faschismus eingeweiht, entweder am 14. September 1947 oder am 12. September 1948. Der Architekt soll Hasdenteuffel sein. Zu ihm gibt es keine näheren Angaben. |
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Bild Angela Monika Arnold | |||||